Online-Bewertungen von Fahrzeugen

Was ist mein Fahrzeug wert, wenn ich es verkaufen möchte? Was könnte der nächste schicke “Gebrauchte” kosten? Diese Fragen stellen sich Autofahrer alle Jahre wieder, sie greifen dabei nicht selten auf kostenlose oder kostenpflichtige Online-Bewertungen von Schwacke & Co. zurück. Vorab unser Kommentar: Letzten Endes sagt Ihnen der Aufkäufer, was er zahlen wird – Schwacke hin oder her. Das ist auch berechtigt, denn die Inaugenscheinnahme sowie ein Motor- und Getriebetest sind unerlässlich. Dennoch ist es interessant zu erfahren, wer alles im Netz Autobewertungen anbietet. Gerade für Neuwagenkäufer dürfte der Wertverlust in den Monaten und Jahren nach dem Kauf eine Rolle spielen. Wir haben uns die einschlägigen Bewertungsportale angesehen:

  • DAT Autobewertung: Diese kostenlose Bewertung gibt es seit über sieben Jahrzehnten, sie wird monatlich für alles, was Räder und einen Motor hat, aktualisiert.
  • Autofocus.de: Auch dieser Internet-Service ist kostenlos und liefert sogar Prognosen über den künftigen Wertverlauf.
  • Die ADAC Gebrauchtwagenbewertung ist kostenlos nur für Mitglieder, sie zieht rund 8.000 Vergleichswerte heran.
  • Schwacke Fahrzeugbewertung: Der Marktführer unter den Bewertern bietet seine Expertise nur kostenpflichtig an, die dafür recht genau ausfällt.

Wertstabile Autos

Die Experten von Schwacke untersuchen im Jahrestakt, welche Autos sich als besonders wertstabil erweisen. Gerade nach einem Neuwagenkauf ist der unvermeidliche Wertverlust, der ohne echten physischen Verlust eintritt (daher das Phänomen der preiswerten Tageszulassung) der weitaus größte Kostenfaktor innerhalb der ersten Jahre. Er lässt sich in Grenzen halten, wenn die Käufer auf ein wertstabiles Modell setzen. Seit 2013 bis 2014 sind darunter viele Kleinwagen und SUVs, wie der Informationsdienstleister Schwacke ermittelt hat. Die Restwertbestimmung durch Schwacke fokussiert oft auf bestimmte Themen wie etwa die Kür der Restwert-Champions unter den gängigsten Familienautos. Im Jahr 2014 ergab sich folgendes Bild:

  • Das absolut preisstabilste Modell war der Range Rover Evoque, ein Kompakt-SUV. Seine frontgetriebene Diesel-Einstiegsversion mit 150 PS erreichte nach drei Jahren bei 45.000 gefahrenen Kilometern (klassentypische Laufleistung) einen Restwert von 69,6 %.
  • Der BMW X3 xDrive erzielte unter denselben Bedingungen einen durchschnittlichen Restwert von 69,3 %.
  • Der kompakte Audi Q3 2.0 TDI lag mit 68,5 % auf Platz 3 der SUVs.
  • Bei den Kleinwagen erreicht der Mini Cooper SD Countryman ebenfalls 68,5 % und damit Platz 1 in dieser Klasse.

Im Jahr 2015 testete Schwacke 39 Modelle von 14 Marken, hier lag der Mini Cooper auf Platz 1 und war Testsieger unter allen Fahrzeugen, das Mutterhaus BMW konnte in neun Kategorien seine Fahrzeuge auf vorderste Plätze schicken. Auch Porsche und Audi schnitten sehr gut ab, Audi konnte mit dem Plug-in-Hybrid A3 e-tron sogar Platz 1 bei den Kompakten erringen. Weitere hervorhebenswerte Modelle waren:

  • Opel Adam
  • Opel Zafira
  • 3er BMW
  • Mercedes V-Klasse
  • Mercedes GLA
  • Jaguar XF
  • Dacia Logan MCV

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